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Einen passenden Berater finden

Das Arbeitsrecht zählt seit jeher zu den komplexesten, aber sich auch am raschesten verändernden Rechtsmaterien in Deutschland. Denn immer wieder muss sich die Rechtslage neuen Gegebenheiten anpassen – bisherige Regelungen werden oft überflüssig und damit totes Recht, neue Regeln sind durch die tiefgreifende Veränderung der Arbeitswelt notwendig.

Frau hält ein Schild

Das Arbeitsrecht im Überblick

Arbeitsrecht Dortmund ist besonders wichtig, ist Dortmund doch die größte Stadt des Ruhrgebietes und auch das bedeutendste Wirtschaftszentrum. Wie findet man aber einen Anwalt für Arbeitsrecht Dortmund, der alle speziellen Bereiche abdeckt und Erfahrung als Fachanwalt Arbeitsrecht Dortmund hat. Im folgenden ein Überblick über die wichtigsten Rechtsmaterien und das Angebot betreffend Anwalt für Arbeitsrecht in Dortmund.

Im Grunde behandelt das Arbeitsrecht sämtliche Belange der Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das reicht vom Kündigungsschutz über den Urlaubsanspruch bis zum Entgelt. Zum Arbeitsrecht gehören aber auch Belange der betrieblichen Mitbestimmung, Fragen der Arbeitszeit wie etwa Überstunden und auch spezifische Compliance-Regelungen.

Streitfall Kündigung

Eine der häufigsten Fragen, in denen man einen Anwalt benötigt, ist wohl die Kündigung. Primär dann, wenn diese von Arbeitgeberseite ausgesprochen wurde. Denn für Kündigungen von Arbeitnehmern gelten in Deutschland sehr strenge Regeln. Bei Kleinbetrieben ist das noch relativ unproblematisch. Denn wer regelmäßig weniger als zehn Arbeitnehmer beschäftigt, kann unter Einhaltung der im Arbeitsvertrag festgelegten Kündigungsfrist einen Mitarbeiter jederzeit kündigen. Dazu bedarf es keines speziellen Grundes.

Bei größeren Betrieben allerdings kommt das Kündigungsschutzgesetz zum Tragen. Dieses besagt, dass bei einem Arbeitnehmer, der mehr als sechs Monate im Betrieb beschäftigt war, für eine Kündigung ein triftiger Grund vorliegen muss. Dies können betriebliche Gründe sein, wie etwa geringeres Arbeitsaufkommen, aber auch persönliche Gründe oder verhaltensbedingte Gründe wie ständiges Zuspätkommen. Ob der angegebene Grund nun für eine Kündigung ausreicht, ist vom Arbeitsgericht zu klären.

Es empfiehlt sich bei einer einseitigen Kündigung daher jedenfalls, einen Fachanwalt Arbeitsrecht Dortmund zu konsultieren. Und dies schon möglichst vor der Kündigung. Noch schwieriger durchzusetzen ist eine außerordentliche Kündigung ohne Einhaltung der gesetzlichen Fristen. Hiefür müssen äußerst schwerwiegende Gründe vorliegen und sie sollte nicht ohne vorherige Beratung durch einen Anwalt ausgesprochen werden.

Einfacher ist eine Kündigung für den Arbeitnehmer: Dieser muss nur die gesetzliche Kündigungsfrist einhalten und die Kündigung schriftlich erklären. Einen Grund muss ein Arbeitgeber dafür nicht nennen.

Probleme bei der Arbeitszeit

Sehr häufig wird auch die Arbeitszeit zum Streitfall zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Gericht. Solche Fälle werden beim Thema Arbeitsrecht Dortmund häufig verhandelt. Denn grundsätzlich sind die gesetzlichen Regelungen klar: Die tägliche Normalarbeitszeit beträgt 8 Stunden, die Höchstarbeitszeit bei Mehrarbeit 10 Stunden. In einer Sechs-Tage-Woche, mit der das Arbeitsrecht noch immer rechnet, ergibt das dann eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 60 Stunden. Sonn- und Feiertagsarbeit ist grundsätzlich verboten.

Allerdings gibt es zahlreiche Sonderbestimmungen für die verschiedensten Branchen, sodass auch das Thema Arbeitszeit im Arbeitsrecht Dortmund Anwalt notwendig werden lassen kann. Dies gilt insbesondere bei der Berechnung von Überstunden. Denn laut Gesetz ist der Arbeitnehmer nur verpflichtet, so viel zu arbeiten, wie in seinem Arbeitsvertrag festgelegt ist. Mehrarbeit kann der Arbeitgeber nur anordnen, wenn Not am Mann ist. Und auch hier darf dann die tägliche Arbeitszeit zehn Stunden nicht überschreiten. Zusätzlich sind Überstunden natürlich zu vergüten.

Inwieweit und in welcher Höhe es Zuschläge für diese Überstunden gibt, ist in den einzelnen Tarifverträgen unterschiedlich geregelt. Fast alle sehen aber grundsätzlich die Pflicht zur Auszahlung von Überstundenzuschlägen vor. Gerade in einer Kündigungssituation kann es dann zu Nachforderungen des Dienstnehmers, oder auch zu Beschwerden wegen zu langer Arbeitszeit durch Überstunden kommen. Hier empfiehlt sich daher in jedem Fall die Konsultation eines Anwalts.

Albtraum Arbeitsunfall

Rechtlich besonders heikel wird es im Falle eines Arbeitsunfalls. Als ein solcher gilt etwa auch ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit und zwar unabhängig davon, ob ihn der Arbeitnehmer verschuldet hat oder nicht. Dann hat der Arbeitnehmer nämlich in jedem Fall Ansprüche an seine Berufsgenossenschaft. Diese reichen von den Kosten der Heilbehandlung über Reha-Maßnahmen bis hin zu Umschulungen und Ansprüchen auf eine Invaliditätsrente. Im Normalfall betrifft dies den Arbeitgeber nicht. Natürlich wird nach einem Arbeitsunfall aber auch ermittelt. Eine Gefährdung durch das Nichteinhalten von Sicherheitsvorschriften ist ja nicht auszuschließen.

Und dann kann ein Strafverfahren drohen. Auch hier muss dann der Arbeitgeber beweisen, dass die Sicherheitsvorschriften lückenlos eingehalten wurden. Unabhängig davon ist jedoch jeder Arbeitsunfall, der eine Verhinderung von mehr als drei Tagen zur Folge hat, anzuzeigen. Die Anzeige bei der Berufsgenossenschaft ist auch vom Betriebsrat mit zu unterzeichnen.

Genau hier beginnen dann auch die Probleme, die es erforderlich machen können, jedenfalls aber ratsam erscheinen lassen, einen spezialisierten Anwalt bei zu ziehen. Sonst nämlich können schwerwiegende finanzielle, aber auch strafrechtliche Konsequenzen drohen.So ist beispielsweise bei einem Arbeitsunfall mit nachfolgender Behinderung des Arbeitnehmers diesem auf Dauer ein seiner Arbeitsleistung entsprechender Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, sofern der Unfall auf ein Verschulden des Arbeitgebers zurückzuführen war.

Die Auswahl des passenden Beraters

Ein Rechtsanwalt ist immer in einer Vertrauensposition. Gerade im Arbeitsrecht aber empfiehlt es sich, einen Anwalt vor Ort zu wählen, der auch mit dem Unternehmen und den örtlichen Gegebenheiten einigermaßen vertraut ist. Der Vorteil eines lokalen Anwalts ist es auch, dass Anwälte vor Ort auch die Gepflogenheiten und Vorlieben am Amtsgericht besser kennen und daher auch besser einschätzen können, welche Erfolgsaussichten in einem konkreten Fall bestehen.

Ganz wichtig ist auch die Erreichbarkeit des Anwalts: Gerade im Arbeitsrecht muss – gerade bei einem Arbeitsunfall – oft rasch gehandelt werden. Juristischer Beistand ist zudem oft vor Ort von Nöten. Und natürlich sollte es sich um einen Anwalt handeln, der Arbeitsrecht zu seinen Spezialgebieten zählt. Dies kann man etwa am Internetauftritt des Anwaltes erkennen, wo dieser ja seine favorisierten Rechtsbereiche angibt.

Vorteile

Gerade in der Wirtschaftsmetropole Dortmund als pulsierendem Zentrum des Ruhrgebiets wird es nicht schwer fallen, einen Anwalt mit dem Spezialgebiet Arbeitsrecht zu finden. Denn zahlreiche Unternehmen benötigen hier rechtlichen Beistand in arbeitsrechtlichen Fragen. Daher ist bei den spezialisierten Anwälten auch schon große Erfahrung vorhanden, die dem Rat suchenden Arbeitgeber, aber auch dem Arbeitnehmer, der Unterstützung in einem arbeitsrechtlichen Streitfall benötigt, von Nutzen sein wird.